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Wer ist für mich fremd, und wer ist mir vertraut? Das waren unter Anderem Fragen, mit denen wir uns, in Kooperation mit dem Seemannsclub "Welcome" im letzten Jahr, beschäftigt haben. Die Kinder haben den Kindergarten entdeckt, sie haben ihren Ort erkundet und sich damit auseinander gesetzt, was brauchen wohl die Seeleute aus aller Welt, wenn sie unterwegs sind. Aus diesen Gedanken haben die Kinder eine bunte Wimpelkette gestaltet, die dann im Welcome aufgehangen wurde. Untenstehend finden Sie Informationen über die Aktion und ein paar Bilder sind ebenfalls zu sehen.
Die Gemeinde Schiffdorf ist am 01. März 50 Jahre jung geworden. Wie Herr Bürgermeister Wärner in seiner Festrede auf dem Gästeabend anmerkte, war es eine Zwangsheirat, keine Liebeshochzeit zwischen den einzelnen Ortschaften der heutigen Gemeinde Schiffdorf. Gemeinsam mit den Bürgermeistern a.D. Herr Bernshausen und Herr Wirth berichteten sie aus den vergangenen 50 Jahren der Gemeinde. Herr Wärner wagte einen Ausblick in die Zukunft, während sich Herr Wirth nochmals an den verheerenden Brand unserer Kita erinnerte und ihn als einen seiner bewegendsten Momente seiner Dienstzeit beschrieb. Aber wer Geburtstag hat, muss auch gebührend gefeiert werden... so war die Idee! Die Kinder haben gebacken, ein Geschenk verpackt und eine Krone gebastelt, weil nur so kann man richtig gut Geburtstag feiern... Im Namen aller Kinder und Fachkräfte haben wir dies dem Bürgermeister Herr Wärner und dem ersten Gemeinderat Herr Grüter überreicht. Für diesen Anlass hat Herr Wärner extra seine Bürgermeisterkette aus dem Tresor geholt, damit er mit Krone und Kette richtig zu diesem Anlass gekleidet ist. Wir hoffen, dass der Kuchen schmeckt ... und ein Hoch auf die nächsten 50 Jahre!!
Quelle: privat
Herr Wärner und Herr Grüter wurden von der Kita überrascht...
... auch in diesem Jahr sind unsere Kinder eifrig dabei neue Pflanzen anzuziehen. Es wird Tomaten, Paprika, Gurken, Kürbisse und Kartoffeln geben. Die Kinder bereiten mit Hilfe unseres Garten-Profis Elisabeth bereits die Hochbeete vor. Sie entfernen alte Pflanzen, schaufeln neue Erde ein und organisieren Pflanz- und Ranghilfen, um die selbst angezogenen Pflanzen bald auspflanzen können. Wenn es alles wie in den vergangenen Jahr wächst und gedeiht, können wir uns auf eine reiche Ernte freuen und gleichzeitig beginnt dann auch die Arbeit mit dem Einkochen. Wir freuen uns darauf.... und danke Elisabeth für deinen "grünen Daumen"!
Mehrfach hat die Erde in der Türkei und in Syrien gebebt, als die meisten Menschen in ihren Häusern waren und schliefen. Dieses schwere Erdbeben hat bisher mehr als 50.000 Tote gefordert. Die Kinder sprechen uns auf das Geschehene an und wollen Antworten finden – Warum ist das passiert? Was ist mit den Kindern in der Türkei und Syrien? Es ist Winter dort, haben sie genug warme Kleidung, Essen und ein Bett? Wer hilft den Menschen und insbesondere den Kindern in ihrer Not? Wir wollten helfen, wir wollten nicht tatenlos zusehen, sondern anpacken. Wir haben das Thema kindgerecht aufgreifen, und haben versucht den Kindern zu erklären, was wir selbst nicht richtig begreifen können. Eine ganze Woche lang haben wir in der Kita damit verbracht Gelder für die Katastrophenhilfe der Diakonie zu sammeln. Wir haben einen Kaffee- und Tee to go Stand aufgebaut und die Kinder haben die leckeren Tees angeboten, verkauft und zum Teil selbst verkostet, Kekse gebacken und verkauft, wir haben Schlüsselanhänger mit Handabdrücken aus Schrumpffolie hergestellt und verkauft und einen Flohmarkt organisiert und eine Standgebühr erhoben, die wir dann ebenfalls gespendet haben. Ein Höhepunkt war ein Gottesdienst in unserer Kirche. Zu Beginn läuteten die Glocken nicht nur bei uns, sondern im ganzen Kirchenkreis Bremerhaven, als Zeichen unserer Solidarität. Gemeinsam haben wir gesungen, gebetet und die Geschichte von der Heilung des Gelähmten gehört. Ja, auch er hatte Freunde, die ihm geholfen haben. Genauso wie wir, wir als Freunde der vielen Menschen in Syrien und der Türkei....
Quelle: privat
Hand in Hand feiern wir gemeinsam eine Andacht in der Kirche
Jesus wird geboren in einem Stall in Bethlehem. In dieser Nacht erstrahlt ein neuer Stern am Himmel. Natürlich werden unsere Sterngucker, die Weisen, aus dem Morgenland aufmerksam und folgen seiner Spur... wohin wird sie sie führen? Was erwartet sie? Und was bedeutet das für Maria, Josef und Jesus? Fragen über Fragen und unsere Kinder versuchen in den Geschichten die Antworten darauf zu finden...
"In der Nacht hüteten draußen auf dem Feld Hirten ihre Schafe. Da erschien ihnen einen Engel und Gottes Licht umstrahlte sie. Die Hirten hatten große Angst! Aber der Engel sagte: "Habt keine Angst! Ich bringe euch eine gute Nachricht, über die sich alle freuen werden!" (aus "Die Kinder- Festtags- Bibel", Deutsche Bibelgesellschaft S.28) Die Kinder und Erwachsenen machen sich ebenfalls auf den Weg. Weihnachtszeit ist eben eine ganz besondere Zeit, voller Geheimnisse und einem gewissen Zauber... einem Zauber, der die Kinder umgibt und die Augen zum Strahlen bringen. Sie hören Geschichten, sie singen, sie basteln ,... eben eine wunderbare Zeit, um auch an andere zu denken. Im Rahmen der Aktion "Weihnachten im Schuhkarton" haben die Familien 97 Päckchen für Kinder in der Ukraine gepackt. An dieser Stelle vielen Dank an alle Spender*innen. Wir wünschen Allen eine fröhliche Vorweihnachtszeit.
Es sind so viele Kinder, wie noch nie zuvor, die sich in diesem Jahr in unsere Kindertagesstätte eingewöhnen. Damit es gut gelingen kann, haben wir in einem Studientag unsere Tagesstruktur für die Zeit der Eingewöhnung nochmals überdacht und überarbeitet. Wir setzen in dieser Zeit die Morgenkreise aus, um den Kinder, die alle zu unterschiedlichen Zeiten beginnen, die Chance zu geben sich individuell in den Tag einzufinden. Das bedeutet, dass die Kinder mit ihren Eltern zur abgesprochenen Zeit zu uns in die Einrichtung kommen und erst einmal in Ruhe ankommen. Sie sollen sich die Zeit nehmen von der beobachtenden Rolle in eine aktive Rolle zu kommen. Die Kinder sollen sich lösen und in das eigene Spiel kommen können und das in ihrem eigenen Tempo. Erst wenn das Kind bereit ist ihre Eltern gehen zu lassen, in das eigene Spiel mit eigenen Spielpartner findet und sich bei Kummer von den Fachkräften trösten lässt, sprechen wir von einer gelungenen Eingewöhnung
Kinder stellen Fragen, um die Welt zu verstehen. Sie stellen auch Fragen nach dem Sinn des Lebens und nach der Gegenwart Gottes.
Die christliche Dimension gehört zu unserer Welt und ist ein unverzichtbarer Bestandteil der pädagogischen Arbeit unserer Kindertagesstätte. Sie gehört zu unserem Bildungsauftrag und löst das Recht des Kindes auf Religion ein. Um sich bewusst für den Glauben entscheiden zu können, ist es wichtig, mit ihm in Kontakt gekommen zu sein und über ein Basiswissen zu verfügen.
Elementar ist für uns dabei die Freiwilligkeit. Unsere Kinder können selbst entscheiden, ob sie mit uns und unserer Diakonin in die Martinskirche gehen, um dort Lieder zu singen und die Kirche als Raum zu erfahren; ob sie beten und Geschichten von Jesus hören oder die wöchentlich stattfindende Kinderkirche besuchen. Unser Ziel ist es, dass die Kinder eine „Kirche zum Anfassen“ erleben können und vertraut werden mit christlichen Werten.
In einer Kindertagesstätte mit multikultureller Zusammensetzung sind die Glaubensrichtungen multireligiös, was eine Einigung der Fachkräfte über die Form der Vermittlung christlicher Inhalte und Werte voraussetzt. Im Hinblick auf die Familien, die einer anderen Glaubensrichtung angehören, gestalten wir die Umsetzung in unserer Einrichtung sensibel und umsichtig.
Alle Eltern erhalten Informationen über unser religionspädagogisches Angebot durch Aushänge und persönliche Ansprachen und entscheiden, ob ihre Kinder daran teilnehmen. Von Seiten der Einrichtung steht allen Kindern eine Teilnahme offen.
Unsere Angebote knüpfen an dem Lebensumfeld der Kinder an und gemeinsam mit ihnen begeben wir uns auf die Suche nach Antworten. Wir feiern christliche Feste und berücksichtigen auch Feste anderer Glaubensrichtungen.
In der täglichen Arbeit wird unser evangelisches Profil nicht nur daran deutlich, dass in unserer Eingangshalle ein Kreuz hängt. Die Haltung von uns Fachkräften, unser eigener christlicher Glaube wird im Umgang mit den Kindern deutlich. Wir sehen jedes Kind als ein Geschenk Gottes an, von ihm gewollt, geliebt und mit einem unerschöpflichen Maß an Vertrauen gesegnet.
Inklusiv arbeitende Kindertageseinrichtungen benötigen entsprechend qualifizierte Fachkräfte. Mit dem Besuch dieser berufsbegleitenden Qualifizierung erwerben unsere sozialpädagogische Fachkräfte eine heilpädagogische Zusatzqualifikation und können als heilpädagogische Fachkräfte in unseren Integrationsgruppen eingesetzt werden. Die Vielfalt der Gesellschaft bildet sich in Kindertageseinrichtungen ab. Alle Kinder, ob mit oder ohne Beeinträchtigung, sollen gemeinsam und doch individuell in ihrer Entwicklung gestärkt und gefördert werden. Diese gemeinsame Erziehung und Bildung aller Kinder gehört zum Bildungsauftrag des Elementarbereichs. Um diesem Bildungsauftrag erfolgreich nachzukommen, bedarf es fundierter Kenntnisse und Fähigkeiten der Fachkräfte im Bereich der Inklusion und Heilpädagogik.